2027  –  DESANO GOES TO CANADA

Mit einer Shark 24 zur Weltmeisterschaft.

Juni/Juli 2027 am Lake Huron.

Ein Abenteuer, das Grenzen überschreitet.

Alfred Felderer

Aktuelles

Interessantes Interview am Board der Desano auf der Boot Düsseldorf  >> Interview

Alfred wir auf der Bootsmesse Tulln (Halle 5, Stand 540) mit seiner Desano present sein.

Die Idee

2025 bekam ich die Chance, an der WM am Traunsee teilzunehmen. Dort lernte ich die internationale Shark-Familie kennen und erlebte eine unbeschwerte, lustige Zeit mit großartigen Menschen. Schon bald war mir klar, dass ich bei der nächsten WM in Kanada dabei sein wollte.

Da poppte eine Idee aus meiner Schulzeit auf. In einer langweiligen Geographiestunde zeichnete ich in meinem Atlas eine Route von England über die Färöer und Island nach Neufundland ein. Schon damals hatte ich beschlossen, irgendwann diese Reise mit eigenem Boot anzutreten. Ich fühlte, dass jetzt die Zeit dafür gekommen war.

Lange Segelreisen auf Binnenmeeren hatte ich schon unternommen. Die Überquerung eines Ozeans ist etwas ganz anderes, etwas neues, eine neue Herausforderung. Da muss vor allem das Boot dafür gerüstet sein. Ich begann, eine Refit zu planen und eine Liste zu erstellen, was an Ausrüstung für dieses Abenteuer beschafft werden musste. Und genau dafür brauche ich eure Unterstützung, um meinen Traum in Erfüllung gehen zu lassen!

Der Törnplan - Von Düsseldorf nach Kanada

Die Motivation

Es war schon immer ein fixer Plan, in meiner Pension lange Segelreisen zu unternehmen. So begann ich vor 12 Jahren mit ersten Segelkursen. Vor kurzem habe ich die Prüfung für weltweite Fahrt abgelegt.

Erste seglerische Erfahrung sammelte ich am Attersee. Doch schon bald war mir klar, dass ich auf das Meer musste. Jahr für Jahr wagte ich längere Törns. Ich begann an der oberen Adria, dann kam die Dänische Südsee. Die Reisen wurden immer länger. Ich segelte von Opatia nach Preveza (GR) und zurück und brach 2023 zu einer großen Ostseerunde auf. In zwei Jahren segelte ich über 4000 Meilen.

Das Boot

Die Shark 24 wurde in den 50er Jahren in Kanada vom österreichischen Bootbauer und Segler Georg Hinterhöller entworfen. Sie erfreute sich großer Beliebtheit und wurde später auch in Österreich, Deutschland und Schweden gefertigt. Sie gilt als äußerst robust, schnell und seegängig.
Mehrere Boote dieser Type haben schon den Atlantik überquert, auch eine Weltumsegelung ist bekannt.

Mein Boot wurde 1976 in Korneuburg gebaut und lag lange Zeit am Traunsee. Ich habe sie 2018 erworben und habe sie nach und nach für den Einsatz als Langfahrtyacht umgerüstet.

Bevor es aber auf die Reise gehen kann, ist noch einiges zu tun, vieles aufzurüsten und zu erneuern, damit auf dem Ozean alles glatt gehen kann.

Laufendes Refit
▪ Vorschiffsluke erneuern ▪ Garage für Schiebeluk bauen ▪
Spiegel/Ruderbefestigung erneuern ▪ Cockpitbelag erneuern ▪ Traveller ersetzen ▪ Kajüte umbauen ▪ Bugspriet anbauen ▪ Autopilot erneuern ▪ Windsteuerung anbauen ▪ Rigg überarbeiten ▪ Sprayhood erneuern ▪

Zu ergänzende Ausrüstung
▪ Autopilot ▪ AIS-Transponder ▪ Sat-Modem ▪ Seekarten ▪ Rettungsinsel ▪ Ölzeug ▪ Kenterkissen ▪ Windmesser ▪ Fertignahrung ▪ Notfallmedikamente ▪
Spinaker / Genaker ▪

Unterstützung

Hier eine Auflistung der Unterstützer:

Dass ich ALLES geben werde, um dieses Ziel zu erreichen, ist klar. Doch ohne eure Unterstützung geht es nicht. Wenn euch dieses Projekt gefällt, dann freue ich mich, wenn ihr mir unter die Arme greift.

IBAN:   AT44 4300 0000 00020339
BIC:     VBOEATWW

Ganz bewusst habe ich mich gegen einen Auftritt in Social Media Kanälen entschieden, da mir persönliche Kontakte um vieles wichtiger sind als Tausende Follower. Wer diese Reise miterleben möchte, den setze ich gerne auf den Verteiler meines Newsletters. Aktuelles wird dann auch auf der Homepage der „Steirischen Seebären“ zu erkunden sein.

Meinen Sponsoren kann ich die Werbefläche meines Bootes bieten. Es wird auf der Boot Düsseldorf , der größten Bootsmesse Europas, sowie auf der Boot Tulln zu sehen sein.

Alfred Felderer

Email:   alfred.felderer@eheli.at
Tel.:     +43 664 6530182

2025  – Ansegeln im Segelrevier Dalmatien

Das Ansegeln hatte im Vereinsleben bis vor einigen Jahren einen fixen Platz im Segelkalender. Die Einschränkungen, welche mit der COVID-19 Pandemie einher gingen, machten gemeinsame Törns unmöglich.

Es wurde Zeit, diesem Highlight im Segelkalender wieder Platz zu geben. Als Segelrevier wurde Dalmatien, mit dem Ausgangspunkt Marina Kaštela ausgerufen. Das Interesse unter den Seebären wurde damit geweckt und so nahm das Ansegeln 2025 Gestalt an.
Der Ausgangspunkt und die Zeiten der Bootsübernahme bzw. Rückgabe war für die Crews vorgezeichnet. Organisiert wurde zudem ein gemeinsames Abendessen, um die Erlebnisse auszutauschen und Ideen für den verbleibenden Törn zu diskutieren.

Fünf Crews reisten am 31. Mai an und so manche stachen nach der Bootsübernahme gleich in See.
Für die ganze Segelwoche herrschte traumhaftes Wetter. An drei Tagen schickte uns einer der Windgötter teils kräftigen Wind und es wurden die Segel getrimmt, gewendet, um auf Kurs zu bleiben, und nicht zu vergessen, die Meeresgötter besänftigt.

Aufgrund der aktuell hohen Delphinpopulation in der Adria bekamen wir sogar die Möglichkeit einige zu sehen. Zudem bekamen wir auch Schwertfische, welche sich in Bootsnähe tummelten, zu Gesicht.

Am Mittwochabend machten sich alle Boote an Muringbojen auf der Nordseite der Insel Šćedro fest. Im Restaurant Porat Grill Šćedro gab es ein gemeinsames Abendessen in netter Gesellschaft. Neben dem kulinarischen Genuss blieb auch noch genug Zeit, Seemannsgarn zu spinnen und auch das eine und andere Lied anzustimmen.

Die letzten Tage führten die Crews in die Vielfalt dieses Segelreviers.

Am letzten Abend legten die Crews wohlbehalten in der Marina Kaštela an und ließen bei warmer Nachmittags – und Abendsonne den Törn gemütlich und entspannt ausklingen.

Mit dem Erlebten und wohl auch mit dem Gefühl, dies im nächsten Jahr zu wiederholen, traten am 7. Juni alle die Heimreise an.

2024  –  Mit den Seebären in die Lagune von Venedig

Zwei Crews haben sich eingefunden und gingen am 22. Juni in Casier (südöstlich von Treviso) an Bord. Die Crew „Marco e Polo“ erlaubt sich, einige Zeilen und Bilder zu teilen.
Am ersten Tag schipperten wir auf der Sile flussabwärts in die Lagune und dann weiter bis nach Burano. Unser nächstes Ziel war Vignole, welches uns für die nächsten Tage als Platz zum Nächtigen sowie als Ausgangpunkt für das Erkunden von Venedig diente. Ein Murano-Besuch und das Staunen über die Glaskünstler durften auch nicht fehlen.
Mit dem Vaporetto ging es nach Venedig. Venedig: eigentlich ist alles bekannt, doch entdeckt man immer wieder Neues. Nach Pizza und Cappuccino flanierten wir in den Gassen und machten einen Blick auf die Terrasse von Commissario Brunetti (er war leider nicht anwesend). Ein Spaziergang am Lido rundete den Tag ab.
Mit dem Hausboot fuhren wir vorbei am Dogenpalast und durch den Canale Della Giudecca, danach weiter um die Isola di Poveglia herum und entlang des Lidos bis wir schließlich wieder in Vignole anlegten.
Bis auf einige Unannehmlichkeiten mit der Technik an Bord war die Reise entspannend, interessant und humorvoll. Am 29. Juni traten wir die Heimreise an.

ADDIO BELLA ITALIA

2022  –  Die Seebären erobern die Andamansee

Ein Segeltörn in der Andamansee war für den Zeitraum April 2020 geplant. Mit den über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren eingeschränkten Reisemöglichkeiten wurde die Einreise nach Thailand für uns erst wieder im November 2022 möglich.
Somit waren wir zu dieser Zeit eine der ersten Touristengruppen, die das Land nach dem Look-Down besuchten.
Den Törn starteten wir in der Phuket Yacht Haven Marina (8°10’10.79″N; 98°20’18.76″E). Die Versorgungstour im Supermarkt und Übernahme des Katamarans waren ziemlich entspannt, da nur 2 weitere Crews in der Marina ihre Yachten für einen Törn vorbereiteten.

Unsere Reiseroute führte uns zur Ko Ta-Pu (James Bond) Insel und weiter ins das Nomadendorf KoPanyi. Mit einer Tour durch die Mangroven im nördlichen Abschnitt der Phang Nga Bucht ging es mit einigen Ankernächten nach Krabi.

Für die vor uns liegenden Tage wurden die Vorräte inklusive Wasser aufgefüllt.
Vorbei am Chicken Rock (7°56’56.41″N; 98°48’29.13″E) ging es weiter in Richtung Süden nach Ko Phi Phi.
Nach nun doch schon einigen Seemeilen sei zu erwähnen, dass es kaum Wind gab, um mit Segelkraft voranzukommen. Den Großteil der Strecke legten wir mit Motor zurück.
Auf Ko Phi Phi war Seele baumeln angesagt. Am nördlichen Strand (Loh Dalum Beach) lud uns die bunte Unterwasserwelt zum Schnorcheln ein.

Auf unserem Weg zum nächsten Ankerplatz machten wir einen kurzen Abstecher in die Bucht von Pi Ley Bay (7°41’6.59″N; 98°46’3.03″E), bekannt durch den Film „The Beach“. Gefühlsmäßig haben sich an diesem Strand alle Thailandurlauber eingefunden – volle Boote, volle Bucht.
Im Regen ging es zur Insel Ko Racha Yai (7°36’27.17″N; 98°22’4.88″E) weiter. Das glasklare Wasser lud abermals zum Schnorcheln ein.

Unser nächster eingeplanter Stopp war der Patong Beach. Am Festland schlenderten wir durch die Stadt und arrangierten eine Tour, welche uns auf eine Elefantenfarm (Nopparat Elephand Camp) und zu einer Affenvorführung (Kathu Monkey Show) führte. Wenn uns auf dieser Reise etwas negativ aufgefallen ist, dann ist es die unwürdige Unterbringung dieser Affen – würde nie mehr eine solche Vorstellung besuchen!
Natürlich durfte auch der Große Bhudda und der größte von 29 buddhistischen Temple in Phuket, Wat Chalong auf unserer Besichtigungstour nicht fehlen. Bei Regen legten wir an und bei starkem Regen legten wir in Patong wieder ab.

Unsere nächste Ankerbucht (Nai Han Beach; 7°46’31.78″N; 98°18’22.22″E) zeichnete sich durch einen imposanten Sonnenuntergang aus.

Mit dem Verlassen dieses Ankerplatzes waren wir bereits in den letzten Tagen unsere Reise. Mit einem Kurs durch die Ao Chalong Bucht ging es auf die Insel Ko Yao Yai wo wir am Loh Pared Beach vor Anker gingen.

Wehmütig traten wir den letzten Tag auf See an und ankerten am Coco Beach/Palm Beach Club (im Norden der Insel). Einmal noch „abhängen“ und das als einzige Gäste im ganzen Ressort, bevor es in die Ausgangsmarine ging.

Für die 6-köpfige Crew ging der zweiwöchige Törn mit einem Phuket Stadtrundgang zu Ende.